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Johann von Doringenberg
auch Althans genannt wird erstmals 1211 urkundlich erwähnt. Er war einer der auserwählten Ritter, welche im Jahre 1211 die Tochter des ungarischen Königs Andras' II unbeschadet von Burg Sárospatak nord Ungarn nach Thüringen geleitete. Am Thüringischen Landgrafenhof wurde Elisabeth erzogen, und im Jahre 1221 mit Ludwig dem IV vermählt. Elisabeth wird bist zum heutigen Tage als „heilige Elisabeth“ verehrt. Für seine Verdienste wurde Johann mit dem Dorf Frankershausen belehnt. Johann wurde in Frankershausen sesshaft und somit Stammvater der Familie von Dörnberg. Turnierbüchern zufolge soll Johann von Dörnberg an zahlreichen Turnieren in Bayern, Sachsen, Thüringen und Kärnten erfolgreich teilgenommen haben.

Im Jahre 1477 bekam einer seiner Nachkommen, namens „Hans von Dörnberg“ wegen seiner Verdienste um die Landgrafenschaft Hessen die strategisch wichtige „Burg Herzberg“ nebst Ländereien zum Lehen. Seit 1477 bis heute ist die Burg in Familienbesitz. Im Jahre 1663 wurde Johann Casper von Dörnberg und alle seine Nachkommen durch Kaiser Leopold in den Reichsfreiherrenstand mit allen Ehren und Würden erhoben.

Die Familie von Dörnberg führt ein rot-gold gespaltenes Schild und die Helmzier stellt zwei stilisierte Turnierlanzen dar. Der Wappenspruch lautet „per pedua fide“ (immerwährende Treue).

Aus Nürnbergischem teutschen Wappenbuch: „ Rot und Gold ist das Schild im Helm zwo Ritter Lanzett führn die von Dorenberg“.