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Die Eisenbacher
Der Ursprung der Eisenbacher ist unbekannt. 1217 wurde Konrad von Eisenbach in einer Urkunde Kaiser Friedrichs II. zum ersten Mal erwähnt. Dessen Sohn Siegfried Kumph von Eisenbach erhält 1247 fuldische Lehen in Reichlos und Rixfeld als Entschädigung für Kriegsverluste. Er nahm zusammen mit den Wartenbergern an der Fehde gegen Fürstabt Bertho II. teil. Eisenbach wurde im laufe dieser Fehde zerstört. Siegfried hatte drei Brüder. Zwei waren Geistliche, davon einer, Trabodo, Probst in Mockstadt in der Wetterau. Dieser gab um 1276 seine geistlichen Ämter ab und nahm Mechthild von Wartenberg zur Frau. Er begann 1289/90 Eisenbach wieder aufzubauen. Trabodo wird als ein Treuer der Fuldaer Äbte bezeichnet. Auch werden ihm erste Kontakte zum Landgrafen Heinrich I von Hessen zugewiesen. Seine drei Söhne vermehrten den Eisenbacher Besitz sowohl an Vogtrechten als auch an Grundherrschaft. Trabodo II. und Johann I. standen unter fuldischen Diensten. Johann war Freund und Rat des Abtes Heinrich VI. Der wohl bedeutendste der drei Söhne war Heinrich I. von Eisenbach, der Geheimer Rat und Vertrauter des hessischen Landgrafen war und 1343 Marschall von Hessen wurde. Als er dieses Amt erhielt, trat er damit auch an die Spitze der hessischen Ritterschaft. Das Amt wurde später erblich und blieb bis heute bei den Eisenbachern und deren Nachfolgern. Die Besitzverhältnisse der Eisenbacher waren in der nachfolgenden Zeit ziemlich verworren. Es gab Erbauseinandersetzungen. Außerdem wurden Güter und Ländereien verkauft, zurückgekauft oder erstritten. Der Landgraf erteilte 1418 den Brüdern von Röhrenfurt die Anwartschaft auf das Erbmarschallamt. Um 1415 heiratete ein Hermann Riedesel die Erbtochter Margarethe des Eckhardt von Röhrenfurt. Als dieser schließlich 1419 starb erhielt Riedesel die Anwartschaft. Rörich II. von Eisenbach starb 1428, nachdem er kurz vorher seine etwa fünfjährige Tochter mit dem elfjährigen Sohn Johann des Ritters Hermann Riedesel verheiratet hatte. Die Eisenbacher waren im Mannesstamm ausgestorben. Als Wappen führte die Familie von Eisenbach eine silberne Burg auf rotem Grund Als Helmzier zwei Adlerklauen |
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